AeroSys: Der erste digitale Co-Pilot

11.03.2022

Das Start-up AeroSys aus Osnabrück hat sich auf die Entwicklung von Softwaresystemen für die Luftfahrt spezialisiert, darunter der digitale Co-Pilot Goose. Laut dem Start-Up bekommen Piloten die Flugdaten intuitiv und in Echtzeit über Sprach- und Audiokommunikation mit Goose. Sie erhalten die gleiche Hilfestellung wie bei einem menschlichen Co-Piloten.

Das erste Projekt des aufstrebenden Unternehmens, das vor kurzem auf der Dubai Air Show zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Goose verzichtet auf ein Zusatzdisplay und verringert so die Sehbelastung – das bedeutet mehr Flugsicherheit.

Der Weltkonzern Airbus ist sich einig, dass eine bessere Automatisierung mehr Sicherheit schafft. Auch Aerosys ist davon überzeugt. Das Start-up hat sich ehrgeizige Ziele vorgenommen. Mirko Hahn erklärt: „Die Zukunft mit Goose wird die Luftfahrt verbessern, den “Goose” unterstützt den Menschen wie ein normaler Kopilot.“

Das 2021 gegründete Startup hat die Münchner Full-Service-Agentur Wilde & Partner mit der kommunikativen Begleitung des Markteintritts engagiert. Dabei kann Wilde & Partner auf eine langjährige Erfahrung und Kompetenz in der Luftfahrtbranche und im Startup-Sektor aufbauen.

Im Fokus der Kommunikationsarbeit steht nicht nur die Steigerung der Markenbekanntheit durch gezielte Ansprache der Fachmedien, sondern auch die kompetente Platzierung des Gründers und CEOs Mirko Hahn. Die Software wird von Markus Schlichenmaier, Executive Director, Jonas Jung, Senior Consultant und Maria Richtsfeld, Junior Consultant, betreut.

Kommerzieller Einsatz, ab 2024 geplant

Für 2025 ist die vollständige Ausführung für den komplexen Mehrbesatzungsbetrieb in Verkehrsflugzeugen und auf modernen Geschäftsflugzeugen vorgesehen.

Derzeit erfolgt ein Zertifizierungsverfahren für den digitalen Copiloten, und die Technologie ist zudem durch eine Patentanmeldung geschützt. Goose soll dann ab Mitte 2022 für den privaten Piloten erhältlich sein.

Das noch junge Unternehmen erwartet, dass Frachtfluggesellschaften schon in wenigen Jahren auf das Ein-Mann-Cockpit setzen könnten. Über dem Atlantik würde das Flugzeug mit Hilfe von Goose auch dann noch ansprechbar sein, wenn der Pilot schläft.

AeroSys arbeitet bereits in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und anderen Experten und Unternehmen aus der Luftfahrtindustrie.

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